Archiv für den Monat: August 2014

Erste Etappe (wirklich) freies WLAN in Bad Reichenhall!

Wenn ihr in Reichenhall nach offenen WLANs /WIFI sucht, dann taucht im Areal zu Beginn frwlander Innsbruckerstr./KIK, auf dem ganzen Parkplatz entlang der Bahnlinie fast bis Elektro Mayer und vor bis zum dolce vita, ev. Bibliothek (schwach) nun das franken.freifunk.net auf. Wenn ihr das anwählt, habt ihr in Bad Reichenhall ein freies Internet – auf dem Parkplatz immerhin mit 15 Mbit-WLAN, also mehr als in Marzoll. Es kann sein, dass BND überwachungseinheiten und Piraten ihr Funkunwesen in der Nähe vom KIK (siehe Bild) treiben, also auch rumsenden, das ist nur Propaganda und soll nur an den ganzen Überwachereischmarren erinnern und braucht niemand zu ängstigen. 
Es gibt auch andere “freie” Zugänge in Bad Reichenhall, wenn man dann Browsen will, kommen allerdings die Pferdefüße – Zugangskennungen für Kabel-Deutschland oder die Telekom werden abgefragt – mit diversen Geräten geht nix mehr. Nur im Kammei habe ich einen echt freien ausgemacht, der wird aber auch bald franken.freifunk.net heißen – oder so.
Wer im Browser mal für eine Suche eingibt, “my ip” als Beispiel und dann sich anzeigen lässt, von wo aus das Gerät ins Internet geht, die wird vielleicht staunen: in Bukarest. Aber das ist die Lösung für das Problem der Störerhaftung.,,
Wer z.B. im Funkbereich von franken.freifunk.net eine Wohnung/Büro hat, der könnte bei mir für 20-30 Euro einen Router kaufen (1,8 Watt Stromverbrauch – ca. 5 Euro im Jahr) – der müsste einfach mit Strom versorgt werden – braucht also keinen eigenen Internetanschluss – nimmt mit mit meinem Routern Kontakt auf (dafür ist batman.franken.freifunk.net) und sendet wieder ein Stück weiter – theoretisch könnte man so die ganze Stadt mit meinem Router verketten, aber überall erscheint franken.freifunk.net – aus Gründen der Lastverteilung ist es allerdings zweckmäßig, wenn der eine oder die andere (Gastronomin) einen solchen Router direkt an das eigene Netz anschließt. Ein solcher Router verbindet sich wiederum “direkt” mit Rumänien ….
Ein Zugang namens Reichenhaller-Geschäftsleute.net oder so wäre auch zu realisieren, aber das würde etwas mehr als ein paar Router und den Strom kosten – ich möchte hier nur mal zeigen was auch geht, wie es prinzipiell geht und es zum Ausprobieren für alle Bürger anbieten. Meine Vorstellung von Beteiligung. Bitte hängt mich nicht auf, weil mich KabelD nicht zuverlässig beliefert, Aussetzer hat. Das ist ein anderes Problem unserer Stadt, nicht meines.

->Info zum Freifunk Franken

 

 

Bürgernahe Geschäftsordnung im Stadtrat BRH

Im Kommunal-Wahlkampf in Bad Reichenhall wurde verschiedentlich diskutiert, ob eine erweiterte Geschäftsordnung beitragen könnte, z.B.

  • mehr Bürgerbeteiligung zu erreichen
  • den Stadtrat generell aufzuwerten, zu ermächtien
  • die Arbeit des Oberbürgermeisters besser zu kontrollieren (willkürliche Ausgaben, kurzfristiges Absetzen von TO-Punkten bei Sitzungen, undurchsichtige Nicht-Öffentlichkeit von Sitzungen)
ich habe versucht, das ein wenig zu befeuern:
Als Beispiel dazu 2 Leserbriefe in unserem Reichenhallter Tagblatt:  12.7.2014
140712-leserbrief
19.7.2014
140719-leserbrief
Hier noch die angesprochenen Links:
Geschäftsordnung Stadtrat Bad Driburg
So die letzte Aktion dazu – Frage: warum wird der Vorschlag nur von den Freien Wählern aufgegriffen. Sind andere Parteien weniger begeistert, Bürger in politische Prozesse inzubinden? Die CSU hat wenigstens ein Gespräch dazu vorgeschlagen – aber die obligatorischen Bürgerbeteiliger – Grüne/Bürgerliste, SPD, FDP – nix ….
RT 31.7.14:
 govorschlag

Freies WLAN in BGL

… mit diesem Stichwort gegoogelt findet man auf http://www.berchtesgadener-land.com/de/wlan-hotspots/ die Gemeinden Ramsau und Königsee, die in Lesesälen für registrierte Benutzer ein freies WLAN (Internetzugang per Funk) anbieten. Daneben die Vollprofis Telekom und Kabeldeutschland … – im Kontrast das touristisch aufgeschlossenere, fortschrittlichere Salzburg

Gerade im Grenzbereich haben wir das Problem, dass Touristen, die ausländische Internetzugänge auf ihren Smartphones gebucht haben, hier in BGL recht teuer auf ihr Heimatland ge”roamed” werden. Ein freier Netzzugang wäre sinnvoll, zumal sich damit auch ein auf den Tourismus bezogenes Marketing verbinden ließe.

Prinzipiell ist mit der Sache das Problem der Störerhaftung verbunden – wenn ich meinen WLAN-Router frei zugänglich schalte, laufe ich Gefahr, als Inhaber eines Anschlusses für Störungen eines Nutzers, der meinen Zugang für kriminielle Handlungen missbraucht, haftungsmäßig belangt zu werden, da ein solchen “Endnutzer” normalerweise nach einer Tat nicht mehr ausfindig gemacht werden kann. Diese Prinzip ist aus vielen guten Gründen in der Auflösung.  So entstehen jetzt mehr und mehr Angebote …. – Diese beruhen auf Ignoranz der zurückliegenden Rechtsprechung und Hoffen auf eine Tendenzwende, aber auch auf technischen Lösungen, die im Prinzip den Zugang zum Internet nicht über einen deutschen Provider ermöglicht, sondern im Ausland, wo “Straf”-verfolgung nach bisherigem deutschen Recht und die Erzwingung der Herausgabe von IP-Adressen und damit verbundenen Postanschriften zur Identifikation eines hiesigen Anschlussinhabers nicht möglich ist.

Z.B. die Gemeinde Arnsberg installiert mit 70 Routern (Stückpreis 15 € Beschaffung, Betrieb ca. 5 Watt) ein Freifunk-Netz in der Stadt, deren Zugriffe auf einen ausländischen Server mittels VPN geroutet werden – um vor (Störer-) Haftungsansprüchen zu schützen. Berchtesgaden setzt für die Einführung eines WLANS mal 20.000 Euro an (siehe Artikel unten)

Arnsberg: Piraten setzen Wahlversprechen um – kostenloses Freifunknetz –  WDR - WAZ -

140725_freifunkcommunity-700x384 Foto Piratenpartei HSK Ortsgruppe Arnsberg

Dazu ein Artikel aus unserem Bad Reichenhaller Tagblatt vom 8.8.2014: surfen

Bayern – Bildungsland Nr. 1

AB 1.7. begann die neue 3. Förderperiode: Bis heute (Mitte August) haben wir und so wie es auf der Karte (s.u.) auch die anderen bayerischen Landkreise noch keine zugelassenen Stellen zur Ausgabe von Prämiengutscheinen. 

Ab 1.7.2014 muss man mindestens 25 Jahre als sein und es werden nur noch billigere Kurse bezuschusst (max. 1.000 Kursgebühr, 500 € Förderung). Dies um “Doppelförderunge” zu vermeiden, denn In anderen Bundesländern gibt es länderspezifische Bildungsschecks (v.a. NRW)  mit 50% der Kursgebühr und  bis zu 2.000€ jährlicher Förderung. 

Mich rufen täglich Menschen an, denen ich nur sagen kann, dass im Moment kein Gutschein erreichbar ist, sie ihre Kurse verschieben sollen, oder die Sache mit einem Umzug nach NRW verbinden müssen.

Der aktuellste Stand des Zulassungsverfahren ist hier zu ersehen.

Wichtig ist auch, dass Sie sich bei unserem Ministerpräsidenten beschweren (insbes. dass wir keine länderspezifische Förderung in Bayern haben) – dann schreiben Sie mal einen Leserbrief oder wenden Sie sich bitte schriftlich an Herrn Ministerpräsident Horst Seehofer, Bayerische Staatskanzlei, Franz-Josef-Strauß-Ring 1, 80539 München. Kontaktseite mit Kontaktformular (nicht so zu empfehlen) und Telefon auf dieser Site der Staatskanzlei. Da finden Sie auch den aufmunterden Text:
Beste Bildung für Bayerns Schüler und Studierende ist das Markenzeichen bayerischer Zukunftspolitik. Bildung schafft Teilhabe. Bildung macht den Unterschied im weltweiten Wettlauf um die Zukunft. Bayern ist das Bildungsland Nummer 1.
Wie man es hier gut ersehen kann.

bp