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Welche Legitimation haben Regelungen zu Fetischpartys in unserem Kurhaus?

Eine Sado-Maso-Party im Königlichen Kurhaus Bad Reichenhall empört CSU-Landtagsabgeordnete Michaela Kaniber. In einem Interview mit der »Südostbayerischen Rundschau« sprach sie davon, dass das Haus jetzt »entweiht« sei. Unaufgeregter und toleranter sind hingegen die Kommentare auf zahlreichen Facebook-Seiten, von »die Welt hat Sorgen« bis »sollen froh sein, dass es Leute gibt, die dort Feste feiern wollen« reicht die Meinung der User. Tatsächlich aber haben auch andere Häuser ein »Problem« mit Fetisch-Partys, »eine solche Feier würden wir bei uns ablehnen«, so zum Beispiel Sabine Schwaiger vom Salzburger Kongresshaus. Auch das Kongresshaus Berchtesgaden würde SM-Partys nicht durchführen »da hätten wir Probleme mit der Bevölkerung«, so Hausleiter Sepp Wenig.  (Berchtesgadener Anzeiger).

Da es das von uns finanzierte Kurhaus ist, frage ich mich schon, wer zu bestimmen hat, dass darin Fetischpartys nicht statt finden dürfen. Um mal eine Vorstellung zu bekommen, was eine Fetischparty überhaupt sein könnte, beziehe ich mich auf diese Darstellung einer Hamburger “Fetischparty”. Wenn ich alles zusammenfasse habe ich den Eindruck, es handele sich um eine eng thematisierte Faschingsparty, allerdings und immerhin “bei der die Toilettendame schon einmal die eine und andere Kette festhalten muss, bis der Herr oder die Herrin zurückkommt.” Am Rande möchte ich darauf hinweisen, dass der engagierte Theaterbesucher durchaus von Aufführungen berichten kann, bei denen auf offener Bühne der Coitus und andere Sexualpraktiken zur Schau gestellt wurden.
Für die Fetischisten scheint es allerdings gar nicht so sehr um den Coitus zu gehen: Ich zitiere aus dem angegebenen Text: “Ein anspruchsvolles und aufregendes Fest für Leute, die ihre Vorlieben für Fetisch, Lack und Leder teilen wollen und sich gern präsentieren”, beschreibt sie das Party-Konzept. Auch werde der SM-Szene mit den “Playrooms” etwas geboten. Ein Swinger-Treffen sei die Obsession nicht, sondern ein “elitäres Fest”.
Gibt es also wirklich einen substanziellen “entweihungsfördernden” Unterschied zwischen einer so benannten “Fetischparty” und einer Faschingsparty mit dem Thema “andere Länder – andere Sitten” usw.? Auch hierbei möchte ich den bunten Strauß unserer Sittsamkeit ergänzen, in dem ich darauf verweise, dass in den meisten bayerischen Gasthäusern anlässlich von Faschingsbällen die Zimmer nicht an “Fremde” vermietet werden, sondern gern an Honoratioren oder von fixen Wirtinnen auch mehrmals pro Nacht zum Quickie.
Also ich bin zwar jemand, der ca. 30 % meiner Theaterbesuche und zwar ohne eifersüchtige Begleiterin aus Protest gegen die freizügige Präsentation v.a. der Schauspielerinnen vorzeitig, aber diskret zur Pause beendet hat. Aber ich kann nicht akzeptieren, wie hier ein Häufchen Moralapostel in der Verwaltung für die Moral und Weihe ihrer Gemäuer Verantwortung übernehmen will und sehr willkürlich ***engere*** Grenzen ziehen will als sie der Gesetzgeber in einer Vielzahl Gesetzen gezogen hat.
Übrigens fiel mir bei der Suche nach der Wortbedeutung von Fetisch (Anbetung, Verehrung, Vergötzung, Fetischismus, Hochachtung, Pflege, Kult) auf, dass man genau genommen gerade in Reichenhall und beginnend im Haus gegenüber regelmäßige Fetischveranstaltungen antrifft.

Digitales Bewusstsein – von wegen digitale Demenz!

Zug um Zug habe ich in den letzten Jahren mit dem in Besitz Nehmen des neuen digitalen Kontinents und dem daraus sich ergebenden Informationsumsatz jedwede rechtliche Verankerung in dem taditionellen, uns durch Unterricht und Medien vermittelten Staatswesen und den Respekt vor seinen Organen verloren. Ich handle nur mehr auf ganz individuellen Einsichten zu Kategorien der Moral, von notwendiger Verbindlichkeit und Vertrauen.
Wenn man sich also mal trennt, vom gewohnheitsmäßigen Verorten im Staat, dass man also die Anzeichen von Widerlegungen dazu nicht als zufällig jeweils einzeln abtut, sondern als systematisch und geradezu kennzeichnend sammelt,so muss man leider einsehen: Offenbar gibt es überhaupt nichts zu verteidigen, all die selbstverständlichen vermeintlich gültigen und unser Gemeinswesen konstituierenden Bürgerrechte gilt es erst noch zu erlangen.

Motiviert zu dieser Reflexion hat mich gerade mal diese Zusammenschau der Überwachung in der BRD durch die Alllierten und die Fortführung der Tradition bis heute; Abhören im Adenauer-Deutschland und im Neuland.

Gelegenheit macht Diebe –

ein Hauptproblem der Datenhaltungen (prismatische Vorratsdatenspeicherung, alle Besitztümer und Bank-Konten beim Finanzamt verwaltete) dürften die damit verbundenen Gelegenheiten sein,
und diese werden sich vollumfängich im Laufe der Zeit erst noch herausstellen, und das dürfte wohl zunächst das größere Problem sein, bevor in einer weiteren Eskalationsrunde die latenten Systemkrisen unserer Staaten zum Löschen von Tweets usw. einzelner wie jüngst in der Türkei führen, also wenn behauptet wird, jemand würde dem Tod durch einen Terroranschlag jegliche denkbare Datenspeicherung über sich vorziehen, so möge sie in Betracht ziehen, dass z.B. eine hoheitliche Person, beispielsweise ein Bediensteter des Sozialamtes zufällig ansichtig gewordene Daten zur Durchsetzung ganz privater Interessen verwendet. Dass dies nicht nur für einfache Bedienstete gilt, sondern auch für die allerhöchsten Ämter im Staat, zeigt diese nette Liebesgeschichte aus unserem Nachbarland. Dies nur als kleine Warnung für alle jene, die gar nix zu verbergen haben und dem Staat, seinen Organen und den darin beschäftigten Menschen grenzenloses Vertrauen entgegenbringen und der Bekämpfung des Terrorismus allerhöchste Priorität einräumen:
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Drohnen, Lügen und neue Standards

Im Bundestag tobt die Opposition.  Die Beschaffung von neuen Systemen für die Bundeswehr zieht sich in der Regel jedoch über viele Jahre hin, und das ist ein Problem. Denn in dieser Zeit sind fast alle Parteien mal an der Regierung und hängen bei den Rüstungsprojekten mit drin. Auch das Verhalten von Grünen und SPD ist problematisch, beide Parteien waren während ihrer Regierungszeit selbst an dem Drohnenprojekt beteiligt. Unter Fachkreisen ist die Notwendigkeit des Einsatzes von unbenannten Fliegern unumstritten! Es ist also weniger die Frage ob Maiziere lügt, sondern wer am meisten lügt.

Dabei ist leider festzustellen, es muss mit Waffengeschäften und Bundeswehraufträgen auf jeden Fall Geld verdient werden, sonst würde gewisse Teile der deutschen Gesellschaft verarmen. Was da unter Verweigerung von Transparenz aus Gründen des Geheimnisschutzes läuft, ist  wohl überwiegend ganz primitive Geschäftemacherei. Und jeder Verteidigungsminister, der dieser Sache nicht von Beginn an und unter Begleitung der Öffentlichkeit auf den Grund geht, wird irgendwann  stolpern.

Es ist eine erkenntnisfördender Hypothese, dass die eigentlichen Geheimnisse technisch gesehen, oft den öffentlich behandelten Gerätschaften – hier mal Drohnen – um das hundertfache der Leistung jener Gadgets überlegen sind, die von den Diensten tatsächlich relevant eingesetzt werden.  Da ja mit der Veröffentlichung zu PRISM von Edward Snowden  und dessen politischer Behandlung deutlich wird, wie wenig vertrauenswürdig diese Dienste sind und wie vieldeutig deren Terrorabwehr funktioniert, sollten wir uns doch auch mit anderen konkreten Erscheinungsweisen dieser Dienste beschäftigen. Im abgeschnorchelten Internet ist ja schon lange nicht mehr zu finden als all das, was wir Terroristen sowieso überall herumposaunen. Unsere Waffen- und Sprengstoffverstecke sind also durch ganz andere Abhör-Techniken in Gefahr. Wenn wir bisher also in den Wald gegangen sind, um uns da abzusprechen und Krypthocodes auszutauschen, müssen wir uns da mit einer ganz neuen Gefahrenlage konfrontiert sehen. Dass die Dinge immer kleiner werden, ist ja wohl selbstverständlich.   Auch Die Welt hat sich dieser Micro Aerial Vehicles angenommen, extrem kleinen autonomen Flugrobotern, die unauffällig hinter

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feindliche Linien gelangen sollen. Sie tragen auf jeden Fall Kamera und Mikrofon, man erspart sich eine Menge Steuerungslogik und beziehen aus der Bewegungsenergie des Flügelsschlags elektrische Energie für den Eigenverbrauch.

In dem Fall sag ich mal gottlob, denn ich habe ich einen sehr wirksamen Reflex auf rumfliegendes Zeugs.

 

Bildung breiter aufstellen – Politik soll Bildungsbedarf außerhalb formaler Bildung unterstützen!

Alle Parteien kokettieren mit einem „Bildungsprogramm“. Diese umfassen jedoch allesamt nur die Perspektive Kinderhort bis Universitätsabschluss. Dieser Kritik entgegnete Frau Künast jüngst bei einer Podiumsdikussion der Grünen (05-2013) mit Verweis auf das Meister-Bafög. Diese Förderung erhält man nur, wenn man unter 30 ist, schon einen Berufsabschluss hat und bestimmte anerkannte Abschlüsse anstrebt. Wer die regelmäßigen Präsenzkursangebote abends nicht erreichen kann und einen Fernkurs belegt, wird nicht gefördert. Eine kleine Förderung für Erwerbstätige, die von mir im Landkreis ausgegebene Weiterbildungsprämie, läuft in einem Jahr aus.

Das Problem ist riesig, hatte jedoch auch im Saal keine Lobby: In Deutschland haben 2,2 Millionen Menschen im Alter zwischen 20 und 34 keine abgeschlossene Berufsausbildung. 1,8 Millionen haben einen Schulabschluss, 800.000 sogar einen höheren, 16,1% davon haben Abitur! Die Altersspanne bis 65 dürfte weitere 4-5 Millionen umfassen. Viele von diesen Menschen erstreben gar nicht umfangreiche Abschlüsse. Einem zugewanderten Schweißer reichten einige Schweißkurse zu einer verbesserten Qualifikation. Wenn jemand in einem kleineren Betrieb beschäftigt ist, können sich sehr häufig weder der Betrieb noch die Beschäftigten auch nur eine kleine Weiterbildung leisten. Förderungen der Arbeitsagentur sind praktisch am Ende. Frau Künast bestätigte, dass auch sie selbst, im Falle einer Arbeitslosigkeit, wenn sie um Unterstützung für eine Anpassungsqualifikation ansuchte, nur die beleidigende Auskunft erhielte, sie sei zu alt. Obwohl man als Betroffene persönlich damit rechnet, noch 15 bis 20 Jahre erwerbstätig sein zu müssen.

Leider ist die Diskussion über Bildung viel zu sehr bestimmt von Eltern, die offenbar davon ausgehen, dass sie die allergescheitesten Kinder mit einem ganz besonderen Förderanspruch haben. Mehr Geld für die Schule wird an der Tatsache nichts ändern, dass es nicht nur Beste gibt! Es wird vergessen, was schon ein Blick auf die Entfaltung der Natur verrät, dass sich Menschen mit ganz unterschiedlichen Tempi entfalten. Dem werden unsere immer mehr standardisierten Abschlüsse und unser Elitenbewusstsein nicht gerecht. Unsere Gesellschaft ist getragen von der Masse!

Die Parteien müssen auch erkennen, der größte Teil von Bildung erfolgt informell – außerhalb und nach der Schule und Universität  – aber auch das benötigt viel Geld!

Parteitag und Regierungsprogramm der Piraten: Albernheiten und Träumereien?

Nicht nur bei uns wurde dieser Kommentar im Tagblatt verbreitet:

Mich haben darauf viele Beileidswünsche und Abgesänge auf die Piraten erreicht. Man kann das ohne intellektuelle Verrenkung auch anders sehen:
Kommentator Torsten Henke misst die Entwicklung der Piratenpartei nur auf einer Skala, wie schnell sie eine gewöhnliche Partei wird. So gesehen verläuft die gottlob negativ! Man sieht Frontfrauen, debattiert Vorstandskrisen, aber nicht worauf es ankommt: Entscheidungen werden bevorzugt von unten nach oben getroffen. Das wichtigste Organ ist die Mitgliederversammlung. Am Parteitag kann jedes Mitglied Fragen stellen und hier wird über alle wichtigen Entscheidungen abgestimmt. Dieses Ausmaß von Beteiligung ist im Detail aufreibend, erscheint je nach Position unsinnig und unproduktiv, der Informationsumsatz könnte verbessert werden. Auch andere Parteien suchen die Meinung der Mitglieder, aber eben nicht so in Statuten verankert, nur ein bisschen, soweit es nicht stört. Signalisiert die Piratenpartei eigentlich nicht einen Kulturwandel, den ein Blick in jedes Seminarprogramm für Management bestätigt?

Der Parteitag am Wochenende konzentrierte sich auf die Frage, wie können dank aktueller Technik alle Mitglieder unabhängig von Wohnort und zeitlichen Verpflichtungen sich an Entscheidungen beteiligen? Man kann technisch bedingt nicht geheim und nachvollziehbar auf digitaler Basis abstimmen. Viele Mitglieder wollen nicht ständig entscheiden müssen, viele vertrauen nicht gern einigen sich Kompetenz anmaßenden Aktivisten. Zudem schreibt das Parteiengesetz für viele Entscheidungen Präsenzwahlen vor. All das angemessen in der Satzung zu regeln, beschäftigte Piraten den ganzen Parteitag. Entsprechend überschlugen sich Gefühle und erst in der letzten halben Stunde, die Presse war wohl schon weg, rang sich der Parteitag zur Annahme eines relativ offenen Vorschlags durch. Jetzt können z.B. auch durch Briefwahl Entscheidungen getroffen werden.

Das beschlossene Piratenwahlprogramm sieht Henke als Ansammlung von Albernheiten. Ja es ist albern, wenn jetzt Cannabis als Medikament verpackt, teuer verschrieben wird. Es ist albern, Arbeitslosigkeit aufwändig in Statistiken zu verstecken und durch übermäßige Kontrolle strukturell Erwerbsunfähigkeit zu produzieren. Ist es nur Träumerei, mit einem Grundeinkommen in ähnlicher Höhe die Eigeninitiative Betroffener herauszulocken? Entspräche das nicht mehr unserer bürgerlichen Tradition als die jetzige Versorgungsbürokratie?

ist immer mehr Überwachung immer mehr Sicherheit?

Wo jetzt nach Boston unseren Innenministern gleich wieder nur einfällt, mehr Überwachungskameras zu fordern und die andere Seite mal abgesehen von dem Verweis auf die personellen Engpässe der Polizei nur mehr moralische Bedenken ins Feld führt, fällt mir auf, dass die zunehmende Überwachungskultur anscheinend prinzipiell “guten” Manieren und hohe moralischen Standards bei allen Vollzugskräften  unterstellt. Wenn ich dann so lese, dass jeder dritte Finanzbeamte Bürger ausspioniert hat,  ähnliches von allen Menschen mit diversen Zugriffsrechten höre, und an die zunehmende (oder immer mehr kommunizierte) Polizeigewalt gegen Bürger denke, an andere Neugierexzesse von schlafzimmerüberwachende Polizisten – wo sind da Hemmungen zu erwarten, mit meinen Bestandsdaten verantwortungsvoll umzugehen? Wann verschwindet Geld von Konten – ist es schon passiert nur mangels Vorstellungskraft noch nicht entdeckt? -

Vermutlich entdecken wir dann bald wieder, dass die Verteidiung unserer individuellen Persönlichkeitsrechte gegenüber der wachsenden Begierde des Staates tiefere Gründe hat, als die einer moralischen Forderung.

 

was Teppiche schmuggelnden Ministern einfällt

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Selbstverständlich müssen wir die Entwicklungshilfe für z.B. für Ghana stoppen, weil dort – wie übrigens in allen Ländern der Welt – Ausländer Geld anlegen. Was die Nutznießer der Hilfe-Projekte mit den Bankeinlagen zu haben, dass fragt mal die FDP oder gebt einfach eine Antwort, mit einem Kreuz nicht an dieser Stelle.

meine täglich genommene Freiheiten

kamera Angesichts des selbstbewussten Auftretens all der tugendhaften, sendungsbewussten, moralinsauren nichtszuverbergenhabenden Politikelite möchte ich mich auch in Gegenwart meiner Landtagskandidatur outen:

Ich lasse mir meine Persönlichkeitsrechte nicht nehmen:
Ich möchte auch im öffentlichen Bereich ohne Beobachtung durch hoheitliche Spanner nicht nur Nasenbohren, ich möchte auch knutschen, fummeln (natürlich solange ich damit niemand außer Kameras provoziere), ich möchte auch den leeren Aufzug oder U-Bahnzug ohne lustvolles Fremdschämen unbekannter Beobachter zu einem Quicky nutzen, also den kategorischen Imperativ voll ausnutzen können.

Ich möchte auch meinen Playboy und meine Nationalzeitung am Kiosk kaufen können, ohne damit rechnen zu müssen, dass ich jemand über deren Verwendung Rechenschaft abgebe.

Ich möchte das Ottokatalogsortiment durchbrowsen können, ohne nach dem Erwägen, ob ich einem Enkelkind Wäsche kaufe damit rechnen zu müssen, in irgend einer Kinderpornografieprognose Punkte gesammelt zu haben.Und wenn es mir Spass machen, anzuschauen, wie sich Gruppen ins Ohr ficken, will ich das nach Belieben tun können.

Ich möchte ins Bordell gehen, und dabei kein schlechtes Gewissen haben, weil bei den hunderttausenden Prostituierten in Deutschland, die Spass an ihrer Arbeit haben und sie mit Freude und Eigenmotivation verrichten auch mal Frauen dabei sein könnten, auf die Druck ausgeübt wird.

Ich möchte von mir verdiente und versteuerte Einkommen auch irgendwohin zu ausländischen Banken tragen können, nicht wegen übersteigertem spekulativen Wahn, sondern allein aus Bedürfnis nach purer materieller Obhut, weil ich unserem Staat bzw. den gegenwärtigen Repräsentanten in Bezug auf verantwortlichen Umgang mit Vermögen keinen Millimeter mehr über den Weg traue. Es ist aber schon „irrsinnig“ viel verlangt zu erwarten, dass ich dann halt die Wertsachen irgendwo vergrabe oder unter der Wäsche verstecke.

Nein ich habe nichts zu verbergen, aber ich will auch nicht, dass mir immer und überall irgendjemand hinter Video zusieht. Und übrigens, diese ganze Politikergilde, die uns die Welt erklären will, die ohne einen Funken Selbstzweifel nur das Beste mit uns vorhaben, ohne zu sehen, was sich in der Vergangenheit aus solchem universalen Wohlmeinen regelmäßigen ergeben hat, ich möchte sie rechtzeitig eliminieren!

“Armutsrisiko in Deutschland zu hoch” neben “Billionen Grenze (bei Steuereinnahmen) überschritten”

Die Steuereinnahmen stiegen um 4% auf über eine Billion. 1,18. Der Bund gab trotzdem 18,4 Mrd mehr aus. Die Länder 8,8 Mrd. Die Gemeinden dagegen hatten ein Überschuss von 900 Mios!

Daneben zahlt der Staat für Arbeitslose weniger Rente ein, die Einkommen und die individuellen Sozialversicherungsabgaben der meisten in der Bevölkerung gehen zurück. Wie die Renten einmal finanziert werden, wenn der Anteil Rentner wächst, die jährliche Verschuldung zunimmt steht quasi in den Sternen. Spätestens wenn die Wirtschaft nicht so läuft, ist wohl kein mehr da für die Rentner.